Republika Srpska (Bosnien-Herzegowina), 16. Mai 1993 : Vance-Owen-Friedensplan
| Gebiet | Republika Srpska (Bosnien-Herzegowina) | |
| Datum | 16. Mai 1993 | |
| Vorlage | Vance-Owen-Friedensplan | |
| Abstimmungstyp | Plebiszit → durch Parlament → ad hoc → Stufe: Selbstbestimmung | |
| Ergebnis | verworfen | |
| Stimmberechtigte | --- | |
| Stimmbeteiligung | --- | 90,00 % |
| Stimmen ausser Betracht | --- | |
| Gültige Stimmen | --- | |
| Ja-Stimmen | --- | 4,00 % |
| Nein-Stimmen | --- | 96,00 % |
| Bemerkungen | Inmitten des Bürgerkriegs künden Cyrus Vance und David Owen am 2.1.1993 einen Plan an, um Bosnien-Herzegowina als Staat zu erhalten: Aufteilung in zehn Kantone mit weitgehender Eigenständigkeit. Die Bundesorgane bestehen aus einem kollektiven Staatspräsidium, das nur auf den Gebieten Aussenpolitik, Handel und Verteidigung handeln soll. In je drei Kantonen sollen Serben, Kroaten und Bosniaken die Mehrheit bilden, Sarajewo soll multiethnisch und entmilitarisiert sein. Das Parlament der Republika Srpska lehnt den Plan am 2.5. mit 51 zu 2 Stimmen ab und führt in denen von ihr beherrschten Gebieten am 15. und 16.5.1993 eine Volksabstimmung durch. Der Plan wird am 17.6.1993 für "tot" erklärt. | |
| Quellen | ||
| Letzte Änderung | ||
