Nordwestgrenzprovinz (Pakistan), 17. Juli 1947 : Anschluss an einen neuen Verfassungsrat
| Gebiet | Nordwestgrenzprovinz (Pakistan) | |
| Datum | 17. Juli 1947 | |
| Vorlage | Anschluss an einen neuen Verfassungsrat | |
| Abstimmungstyp | Plebiszit → durch Kolonialbehörden → ad hoc → Stufe: Selbstbestimmung | |
| Ergebnis | angenommen | |
| Stimmberechtigte | 572'798 | |
| Stimmbeteiligung | --- | 51,00 % |
| Stimmen ausser Betracht | --- | |
| Gültige Stimmen | 292'118 | |
| Ja-Stimmen | 289'244 | 99,02 % |
| Nein-Stimmen | 2'874 | 0,98 % |
| Bemerkungen |
Im Zug der Trennung zwischen Indien und Pakistan findet unter der Aufsicht des
britischen Generalgouverneurs vom 9. bis 17. Juli eine Abstimmung statt. Der
Anschluss zu einem neuen Verfassungsrat impliziert den Beitritt zu Pakistan.
Vergeblich fordert der Führer der Kongresspartei im Provinzparlament, Khan Abdul
Ghaffar Khan, ein Verfahren mit einer dritten Option, einem unabhängigen
Pathanistan. Der britische Vizekönig, der die Abstimmung überwacht, kann den
Abstimmungsmodus nur mit Zustimmung von Indien und Pakistan ändern, doch
Pakistan will nicht. Der spätere Präsident Jinnah von Pakistan sichert der Provinz
innere Autonomie zu.
50,50% der Stimmberechtigten entscheiden sich für Pakistan. | |
| Quellen | ||
| Letzte Änderung | ||
