Malta, 8. März 2003 : Beitritt zur Europäischen Union
| Gebiet | Malta | |
| Datum | 8. März 2003 | |
| Vorlage | Beitritt zur Europäischen Union | |
| Abstimmungstyp | Plebiszit → durch Parlament → nicht bindend → Stufe: Staatsvertrag | |
| Ergebnis | angenommen | |
| Stimmberechtigte | 297'881 | |
| Stimmbeteiligung | 270'650 | 90,86 % |
| Stimmen ausser Betracht | 3'928 | |
| Gültige Stimmen | 266'722 | |
| Ja-Stimmen | 143'094 | 53,64 % |
| Nein-Stimmen | 123'628 | 46,36 % |
| Bemerkungen |
Der EU-Beitritt Polens, Ungarns, Tschechiens, der Slowakei, Sloweniens,
Estlands, Lettlands, Litauens, Zyperns und Maltas wird am Gipfel in
Kopenhagen am 12./13.12.2002 beschlossen. Die formelle Unterschrift
erfolgt am 16.4.2003 in Athen; der Beitritt per 1.5.2004.
Das Parlament beschliesst am 14.1.2003 mit 34 zu 30 Stimmen, eine konsultative Abstimmung abzuhalten. Die Regierung legt am 29.1. das Datum fest. Die Regierung der Nationalistischen Partei ist dafür; die Sozialdemokraten dagegen. Einen Tag nach der Abstimmung ruft Ministerpräsident Fenech Adami Neuwahlen für 12. April aus. Falls die Sozialdemokraten die Wahlen gewinnen, wollen sie den Beitrittsvertrag nicht unterschreiben, weil nicht die Mehrheit der Stimmberechtigten dem EU-Beitritt zugestimmt habe. Da die Nationalistischen Partei mit fast demselben Ergebnis die Wahlen gewinnt, tritt Malta der EU bei. Das Parlament ratifiziert den Beitritt am 13.7. Der Beitrittsvertrag wird erst zwei Wochen vor der Abstimmung öffentlich aufgelegt. Die Abstimmung findet zusammen mit Lokalwahlen von 7.00 bis 22.00 statt.
Abstimmungsfrage: Das Ja-Feld zum Ankreuzen ist von einem gelben Rand umgeben, das Nein-Feld von einem braunen Rand. | |
| Quellen | ||
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