Lettland, 3. Oktober 1998 : Aufhebung der erleichterten Einbürgerung
| Gebiet | Lettland | |
| Datum | 3. Oktober 1998 | |
| Vorlage | Aufhebung der erleichterten Einbürgerung | |
| Abstimmungstyp | Fakultatives Referendum → durch Volk → bindend → Stufe: Gesetz | |
| Ergebnis | verworfen | |
| Stimmberechtigte | 1'348'535 | |
| Stimmbeteiligung | 928'040 | 69,16 % |
| Gültige Stimmen | 928'040 | |
| Ja-Stimmen | 416'584 | 44,88 % |
| Nein-Stimmen | 487'559 | 52,53 % |
| Stimmen ausser Betracht | 23'897 | 2,57 % |
| Bemerkungen |
Auf Druck der OSZE ändert das Parlament am 22.6.1998 mit 49 zu 26 Stimmen und 7
Enthaltungen das Einbürgerungsgesetz :
Die Vaterlandspartei erreicht mit ihren 38 Sitzen, dass die Inkraftsetzung um zwei Monate hinausgeschoben wird. Die Unterschriftensammlung für das Referendum findet vom 20.7. bis 18.8.1998 statt. Das Quorum von 1/10 der Stimmberechtigten (131'135) wird mit 226'530 (= 17,27%) erreicht. 1'506 Unterschriften stammen aus dem Ausland. Bei den gleichzeitig stattfindenden Parlamentswahlen beträgt die Beteiligung 71,90%. Bei des Auszählung wird nicht zwischen leeren und ungültigen Stimmzetteln unterschieden. Um das Gesetz aufzuheben, ist die Mehrheit der abgegebenen und nicht der gültigen Stimmen nötig.
Abstimmungsfrage: | |
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