Liechtenstein, 31. Januar 1999 : Prämienverbilligungen bei Krankenkassen
| Gebiet | Liechtenstein | |
| Datum | 31. Januar 1999 | |
| Vorlage | Prämienverbilligungen bei Krankenkassen | |
| Abstimmungstyp | Initiative → durch Volk → bindend → Stufe: Gesetz → formulierter Entwurf | |
| Ergebnis | verworfen | |
| Stimmberechtigte | 15'253 | |
| Stimmbeteiligung | --- | 82,10 % |
| Stimmen ausser Betracht | --- | |
| Gültige Stimmen | 12'173 | |
| Ja-Stimmen | 4'135 | 33,96 % |
| Nein-Stimmen | 8'038 | 66,04 % |
| Bemerkungen |
Die Initiative der FBP (1750 Unterschriften) will die Krankenkassenprämien durch staatliche
Zuschüsse um 50% senken. Die Abstimmung findet zusammen mit den Gemeindewahlen statt.
Der Landtag lehnt die Initiative am 22.10.1998 ab.
Die Krankenpassenprämien werden je zur Hälfte von Arbeitnehmern und -gebern bezahlt. Nicht Erwerbstätige zahlen die ganzen Prämien selbst. Die Initiative verlangt, dass nicht erwerbstätigen Ehegatten, Arbeitslosen und Rentnern der Staat die Hälfte der Prämien zahlt; Finanzierung durch das zusätzliche Prozent Mehrwertsteuer seit 1999. Kostenpunkt ca. 17 Mio. Franken jährlich. Das statistische Jahrbuch führt die Anzahl leerer und ungültiger Stimmen nicht auf. | |
| Quellen | ||
| Letzte Änderung | ||
