Irland, 11. Juni 2004 : Verfassungsmässiger Anspruch auf die irische Staatsangehörigkeit nur für Kinder irischer Eltern
| Gebiet | Irland | |
| Datum | 11. Juni 2004 | |
| Vorlage | Verfassungsmässiger Anspruch auf die irische Staatsangehörigkeit nur für Kinder irischer Eltern | |
| Abstimmungstyp | Obligatorisches Referendum → durch Parlament → bindend → Stufe: Verfassung → Partialrevision | |
| Ergebnis | angenommen | |
| Stimmberechtigte | 3'041'688 | |
| Stimmbeteiligung | 1'823'434 | 59,95 % |
| Stimmen ausser Betracht | 20'219 | |
| Gültige Stimmen | 1'803'215 | |
| Ja-Stimmen | 1'427'520 | 79,17 % |
| Nein-Stimmen | 375'695 | 20,83 % |
| Bemerkungen |
Obligatorisches Verfassungsreferendum nach Art. 47 der Verfassung.
Die Änderung tritt am 24.6.2004 in Kraft.
Zusammen mit den Lokal- und Europawahlen abgehalten. Das Karfreitagsabkommen von 1998 gibt allen, die in Irland und Nordirland geboren werden, Anspruch auf die irische Staatsbürgerschaft. Die Regierung findet, dies werde von Personen ausserhalb der EU missbraucht, die irische und somit die Staatsbürgerschaft der EU zu erwerben. Der Dáil beschliesst im Mai 2004 eine Verfassungsänderung, damit der Anspruch der Kinder nichtirischer Eltern nicht mehr in der Verfassung garantiert ist, sondern in einem Gesetz gewährt werden kann, aber nicht muss.
Art. 9 Abs. 2 (neu, alter Abs. 2 wird 3): | |
| Quellen | ||
| Letzte Änderung | ||
