Honduras, 26. März 1870 : Verbleib von José María Medina als Präsident
| Gebiet | Honduras | |
| Datum | 26. März 1870 | |
| Vorlage | Verbleib von José María Medina als Präsident | |
| Abstimmungstyp | Plebiszit → durch Präsident → ad hoc → Stufe: Wahl Präsident | |
| Ergebnis | angenommen | |
| Stimmberechtigte | 25'000 | |
| Stimmbeteiligung | --- | --- % |
| Stimmen ausser Betracht | --- | |
| Gültige Stimmen | 11'191 | |
| Ja-Stimmen | 10'649 | 95,15 % |
| Nein-Stimmen | 542 | 4,85 % |
| Bemerkungen |
Die Verfassung von 1848 sieht ein Zweikammerparlament und die einmalige
Wiederwahl des Präsidenten vor. Am 15.2.1864 wird José María Medina als Präsident
gewählt.
Am 9.4.1865 lässt er einen Verfassungsrat wählen, der am 18.9. eine neue Verfassung verabschiedet: Honduras bezeichnet sich zum ersten Mal als Republik, der Kongress hat eine Kammer und der Präsident (4 Jahre Amtszeit) kann nicht wiedergewählt werden. Der Verfassungsrat wählt Medina zum provisorischen Präsidenten, der am 1.12. in der Volkswahl bestätigt wird. Um sich wiederwählen zu lassen, beruft Medina 1869 einen neuen Verfassungsrat ein, der die Wiederwählbarkeit beschliesst und ihn zum Präsidenten wählt. Nach Protesten der Opposition hält er ein Plebiszit ab, bei dem offen abgestimmt wird. Der Kongress bestätigt ihn darauf als Präsident. 1872 vertreibt ein Aufstand der Liberalen Medina von der Macht. | |
| Quellen | ||
| Letzte Änderung | ||
