Rheinbecken (Rheinische Republik), ??. März 1793 : Anschluss an Frankreich

Gebiet Rheinbecken (Rheinische Republik)
┗━ Stellung unabhängiger Staat wird Staatsteil (Frankreich)
Datum
Vorlage Anschluss an Frankreich
┗━ Fragemuster Entscheidungsfrage
┗━ Abstimmungstyp Plebiszit → durch Parlament → ad hoc → Stufe: Selbstbestimmung
Ergebnis angenommen
┗━ Mehrheiten gültige Stimmen
Stimmberechtigte ---
Stimmbeteiligung --- --- %
Stimmen ausser Betracht ---
Gültige (= zählende) Stimmen ---
┗━ Ja-Stimmen --- --- %
┗━ Nein-Stimmen --- --- %
Bemerkungen Das ganze Rheinbecken steht unter französischer Besetzung. Viele Städte sind französischfreundlich, um sich gegen Preussen abzusichern. Die Abstimmungen finden meistens in Urversammlungen statt. Die dabei gewählten Abgeordneten der Nationalversammlung der Rheinischen Republik beschliessen kurz darauf den Anschluss an Frankreich.
  • Mainz
Abstimmung am 17. und 18. Dezember 1792, kleine Beteiligung. General Custine findet die Beteiligung zu schwach, um das Ergebnis anzuerkennen.
  • Gemeinden an Mosel und Niederrhein
Am 14. Februar 1793; die Zustimmung war einhellig.
  • Fürstentum Münster
  • Niederamt (Schaumburg)
  • Saarwerden, Harschkerich, Asweiller, Herzogtum Zweibrücken
  • Créhange, Puttelange, Pontpierre, Teting (dt. Teil), Trulbern, Köpen, Hilscht-Schvex, Eppenbrunnen, Obersteinbuch, Lützelhardt, Armsberg.
  • Mainz
Urversammlung vom 24. bis 26. Februar 1793. 20 Anwesende; Anschluss abgelehnt.
  • Nackenheim
Eid wird am 24. Februar geleistet.
  • Bingen Worms, Speyer
Eid wird am 24. Februar 1793 verweigert.
  • Speyer II
Urversammlung vom 8. bis 10. März. Der Anschluss wird bei 342 Anwesenden beschlossen.
  • Mainz II
Urversammlung vom 7. bis 11. März. Der Anschluss wird bei 250 Anwesenden beschlossen.
  • Bergzabern
Am 14. März 1793 zusammen mit 31 weiteren Gemeinden

Am 17. März 1793 finden Deputiertenwahlen für die Rheinische Republik statt, die am 21. März den Anschluss an Frankreich beschliesst. Die Nationalversammlung nimmt am 30. März Mainz, Worms, Speyer und 86 weitere Gemeinden aufnimmt.

Quellen
Vollständigkeit Zahlen fehlen ganz
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