Frankreich, 21. Dezember 1851 : Louis-Napoleon Bonaparte weiter als Präsident
| Gebiet | Frankreich | |
| Datum | 21. Dezember 1851 | |
| Vorlage | Louis-Napoleon Bonaparte weiter als Präsident | |
| Abstimmungstyp | Plebiszit → durch Präsident → ad hoc → Stufe: Wahl Präsident | |
| Ergebnis | angenommen | |
| Stimmberechtigte | --- | |
| Stimmbeteiligung | 8'165'630 | 81,70 % |
| Stimmen ausser Betracht | 37'107 | |
| Gültige Stimmen | 8'128'523 | |
| Ja-Stimmen | 7'481'231 | 92,04 % |
| Nein-Stimmen | 647'292 | 7,96 % |
| Bemerkungen |
1848 wird Louis-Napoléon Bonaparte zum Präsidenten der neuen Republik gewählt.
Das Wahlgesetz vom 31.5.1850 führt eine dreijährige Wohnsitzpflicht ein, so
dass die Anzahl der Wahlberechtigten von 9 auf 6 Millionen sinkt. Da eine
Wiederwahl des Präsidenten verboten ist, putscht er am 2.12.1851 und löst
Parlament und Regierung auf. Für das Plebiszit, das er gleichzeitig ankündigt,
lässt er wieder das allgemeine Stimmrecht zu.
Eine sofort eingesetzte Kommission arbeitet eine neue Verfassung aus, die zusammen mit der Bekanntgabe des Abstimmungsergebnisses am 14.1.1852 in Kraft tritt. Die Anzahl der Stimmberechtigten kann nicht genau ermittelt werden, da die Angaben in den Protokollen zum Teil fehlen.
Abstimmungsfrage:
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| Quellen | ||
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