Kolumbien, 11. März 1990 : Wahl eines Verfassungsrates
| Gebiet | Kolumbien | |
| Datum | 11. März 1990 | |
| Vorlage | Wahl eines Verfassungsrates | |
| Abstimmungstyp | Inoffizielle Abstimmung → Stufe: Grundsatzentscheid über neue Verfassung | |
| Ergebnis | angenommen | |
| Stimmberechtigte | 13'900'000 | |
| Stimmbeteiligung | --- | --- % |
| Stimmen ausser Betracht | --- | |
| Gültige Stimmen | --- | |
| Ja-Stimmen | 2'235'493 | 95,00 % |
| Nein-Stimmen | 117'000 | 5,00 % |
| Medien | Stimmzettel | |
| Bemerkungen |
Nach dem Mord am Präsidentschaftskandidaten Galán im August 1989 fordern Studenten
im Dezember zunächst ein "Referendo extraordinario por la paz y la democracia",
das am 21.1.1990 stattfinden soll. Auf Druck der Drogenhändler tritt die Regierung
auf den Vorschlag nicht ein. Darauf organisieren die Bewegung "Todavía podemos
salvar a Colombia" zusammen für die
Wahl des Parlaments, der Gouverneure etc. einen siebenten Stimmzettel
("Séptima papeleta"), mit dem über die Einsetzung eines Verfassungsrats
abgestimmt wird. Es gibt nur einen Ja-Zettel, d. h., wer zustimmen will,
legt ihn ein. Präsident Barco fordert die Stimmenden auf, dies zu tun.
Fortsetzung im Mai 1990.
Abstimmungsfrage: | |
| Quellen | ||
| Letzte Änderung | ||
