Kolumbien, 11. März 1990 : Wahl eines Verfassungsrates
Note: unofficial referendum
| Gebiet | Kolumbien | |
| ┗━ Stellung | unabhängiger Staat | |
| Datum | ||
| Vorlage | Wahl eines Verfassungsrates | |
| ┗━ Fragemuster | Entscheidungsfrage | |
| ┗━ Gesetzliche Grundlage | Inoffizielle Abstimmung → Stufe: Verfassung → Grundsatzentscheid über Reform | |
| Ergebnis | angenommen | |
| ┗━ Mehrheiten | gültige Stimmen | |
| Stimmberechtigte | 13'900'000 | |
| Stimmbeteiligung | --- | --- % |
| Stimmen ausser Betracht | --- | |
| Gültige (= massgebende) Stimmen | --- | auf die gültigen Stimmen bezogen |
| ┗━ Ja-Stimmen | 2'235'493 | 95,00% |
| ┗━ Nein-Stimmen | 117'000 | 5,00% |
| Medien | Stimmzettel | |
| Bemerkungen |
Nach dem Mord am Präsidentschaftskandidaten Galán im fordern
Studenten im zunächst ein "Referendo extraordinario
por la paz y la democracia", das am stattfinden soll. Auf Druck
der Drogenhändler tritt die Regierung auf den Vorschlag nicht ein. Darauf
organisiert die Bewegung "Todavía podemos salvar a Colombia"
zusammen am allgemeinen Wahltag einen siebenten Stimmzettel
("Séptima papeleta"), mit dem über die Einsetzung eines
Verfassungsrats abgestimmt wird. Es gibt nur einen Ja-Zettel, d. h., wer
zustimmen will, legt ihn ein. Präsident Barco fordert die Stimmenden auf,
dies zu tun.
Abstimmungsfrage: | |
| Quellen |
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| Vollständigkeit | Endergebnis | |
| Letzte Änderung | ||
